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Review zu "KONZERT MIT SMOKESTACK LIGHTNIN!": Rockabilly-Raze   Kommentare nur angemeldet möglich
 

Nicht jeder steht auf Fasching, allerdings sind die Alternativen in den ersten Februarwochen doch meist sehr rar. Um so erfreuter war ich, als ich von einem Konzert in dieser Zeit im Ratskeller erfuhr. Die Bands sagten mir, zugegebenermaßen, noch nichts (Asche auf mein Haupt), aber was man davon hörte war ich dem nun nicht abgeneigt.

Gegen 21:00 trudelte ich also in den Ratskeller, doch es dauerte noch eine Weile, bis sich dieser gut gefüllt hatte. Gute 40 Minuten später ging es dann los, und ich muss sagen: Ja, der Eintritt von 12€ war es jetzt schon wert. Die Crailsheimer „FABOLOUS RADIO ROOSTERS“ ließen mit ihrem Rockabilly-Sound schnell viele Hüften mitschwingen. Das Publikum war sehr gemischt - gefühlte 3 Generationen, von Anfang 20 aufwärts, mischten sich zwischen Bühne und Bar. Das Ganze fühlte sich etwas an wie die Musik-Szenen aus „Pulp Fiction“, jedoch gab es weder einen Twist-Contest noch Milchshakes, dafür eine Original Schmalzlocke (am Sänger). Man sah der Band auch an, dass diese Spaß hatte: Die Show, die diese auf der Bühne zeigten, passte sehr gut zur ihrer Musik, und man könnte sich auch gut vorstellen, die Jungs ohne viel Aufwand in den 60ern auftreten zu lassen.

Gegen 22:45 war dann die Show vorüber, und die Headliner des Abends, „SMOKESTACK LIGHTNIN“, betraten die Bühne. Auch diese zeigten zwar ohne Schirm, dafür mit umso mehr Charme und einer mehr oder minder Melone, dass sich in Crailsheim durchaus mit einer Mischung aus Country, Rockabilly und Rock'n'Roll feiern lässt. Eine tanzende Menge, 'Yeehaaa'-Rufe, man merkte: Den Gästen gefiel die Show. Zu „Pulp Fiction“ gesellte im Laufe des Konzertes sich noch etwas „From Dusk Till Dawn“-Stimmung, wobei leider die Tanzeinlage von Salma Hayek fehlte. Auch von den Instrumenten boten die 5 Jungs einiges an Abwechslung, so wurden die Gitarren bzw der Bass auch mal gegen ein Banjo oder eine Elektroorgel eingetauscht. Bis kurz nach Mitternacht ging die Reise, immer wieder zwischen teils leicht melancholischen Countrywerken und mitreisenden Rockabilly-Stücken hin und her.

Fazit:

Cooles Konzert mit nicht ganz Standardprogramm, etwas niveauvoller als die meisten anderen Veranstaltungen, aber noch nicht zu hoch, um nicht mehr mitfeiern und -tanzen zu können.



 
 
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